An der Küste von Sfakia liegt ein kleines Juwel namens Süßwasserstrand, versteckt zwischen Loutro und Chora Sfakion. Dieser Ort ist ein Paradies für Ruhesuchende und fügt sich harmonisch in die umliegenden Bergpanoramen ein.
Der Strand bietet eine Mischung aus feinen Kieseln, ruhigem Meer dank der schützenden Berge, die eine Bucht formen, und einem sanften, aber schnell tiefer werdenden Ufer. Mit einer Länge von etwa einem halben Kilometer ist er überschaubar und einladend.
In der Nähe des Lefka-Ori-Gebirges bietet der Strand von Glyka Nera ein Naturphänomen. Schmelzwasser aus den Bergen speist hier die Flora direkt am Meer. Zwischen den Felsen gedeihen Tamarisken, genährt von den frischen Bergquellen. Diese Bäume bieten Schatten während der hitzigsten Stunden des Tages. Nicht ohne Grund wurde Glyka Nera 2003 zum schönsten Strand Kretas gewählt.
Die Einrichtungen am Strand Glikas Nera sind spärlich, aber ausreichend. Ein Highlight ist die auf einem Steg erbaute Taverne mit atemberaubendem Meerblick. Ein Muss ist der frisch gefangene, gegrillte Fisch. Manchmal muss man auf einen Platz warten, doch das ist die Ausnahme. Daher empfiehlt es sich, eine Grundversorgung an Speisen und Getränken mitzunehmen. Liegestühle und Sonnenschirme sind vorhanden, allerdings in begrenzter Anzahl.
Obwohl Glyka Nera abgelegen liegt und nicht für ein üppiges Unterhaltungsangebot bekannt ist, zieht die natürliche Schönheit der Region viele Besucher an. Umgeben von den majestätischen Weißen Bergen (Lefka Ori), die sich bis zu einer Höhe von 500 Metern erstrecken, und mit Blick auf das kristallklare Libysche Meer, bietet dieser Ort eine friedliche Zuflucht ohne die üblichen Menschenmassen.
In einer Entfernung von 2 bis 10 Kilometern von Glyka Nera befindet sich: —Loutro: Eine abgeschiedene Küstensiedlung am Libyschen Meer. Erreichbar einzig über den Seeweg oder einen Bergpfad, sticht Loutro mit seinen strahlend weißen Häusern vor dem Hintergrund der Berge hervor. Ohne laute Clubs und große Geschäfte bietet das Dorf einen ruhigen Kieselstrand und die Überreste einer alten Festung auf einem nahegelegenen Hügel. Das Meer hier ist stets ruhig und klar.
Ein malerisches Dorf mit einem einzigartigen Charme erwartet Besucher in Sfakia. Eingebettet in eine idyllische Bucht umgeben von Bergen, kann man hier die Ruhe genießen und die berühmten lokalen Kuchen verkosten.
Obwohl sie landschaftlich mit der bekannten Samaria-Schlucht mithalten kann, ist die Aradena-Schlucht weniger überlaufen. Die dazugehörige Siedlung wurde Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund von Fehden zwischen Familien verlassen, was die Einwohner zur Flucht trieb. Heute zeugen verlassene Gebäude und eine byzantinische Kirche von der vergangenen Geschichte.
Glika Nera, ein abgelegener Strand im Süden Kretas, ist zwar nicht leicht zu erreichen, bietet aber verschiedene Anreisemöglichkeiten.
Die bevorzugte Methode ist die Überfahrt mit der Fähre ab Hora Sfakion oder Lutro. Mit einer kurzen Fahrtzeit von nur 20 Minuten verkehren diese mehrmals täglich.
Alternativ gibt es Wanderwege entlang der E4-Route, die von Hora Sfakion und Lutro zu diesem idyllischen Küstenabschnitt führen. Der Weg von Hora Sfakion ist einfacher und dauert etwa eine halbe Stunde, während die Route von Lutro etwa eine Stunde in Anspruch nimmt und Schwindelfreiheit voraussetzt. Trotz der Herausforderungen sind die Pfade sicher und gut ausgeschildert.
Um zur malerischen Glika Nera Bucht zu gelangen, fährt man zunächst mit dem Auto bis zur provisorischen Parkmöglichkeit entlang der Straße von Chora Sfakion nach Anopoli. Von dort aus erwartet einen ein etwa 1,5 km langer Fußmarsch auf einem Bergpfad zum Strand. Die Strecke kann herausfordernd sein, daher sollten Wanderer ausreichend Wasser, Kopfbedeckung und Sonnenschutz mitnehmen. Die Abstiegzeit beträgt etwa 30 bis 40 Minuten.
Bitte beachten: Der letzte Fährdienst von Glika Nera zurück nach Chora Sfakion legt um 17:30 Uhr ab. Beachten Sie, dass sich die Fahrzeiten ändern können.